Interkulturelle Naturerlebnisse

Der NABU Reinfeld-Nordstormarn und die Diakonie Flüchtlings-Sozialarbeit haben im Sommer 2016 mit Familien aus Deutschland, Albanien, Syrien und Afghanistan einen spannenden Naturerlebnistag am Reinfelder Herrenteich erlebt.

Eltern und Kinder waren gleichermaßen begeistert von den kleinen und großen Erlebnissen am Wanderweg. Ob Wasservögel oder Schnecken, alles wurde bestaunt. Besonders begehrt waren die Ferngläser und Fernrohre des NABU, mit denen Graureiher und Kormoran formatfüllend beobachtet werden konnten. Und mit 25-facher Vergrößerung waren die kleinen Enten plötzlich riesengroß…

Die Teilnehmer staunten, als eine albanische Mutter mit wenigen Handgriffen aus Schilfblättern kunstvolle und vor allem schwimmfähige Boote zauberte, die später von der Brücke am Fischhuser Damm zu Wasser gelassen wurden. Anschließend maßen die Kinder mit ausgebreiteten Armen und Zollstock staunend die 2,50 m Spannweite eines Seeadlers nach.

Munter wurde diskutiert, ob es Graureiher auch in Syrien oder Afghanistan gibt, wie diese auf Arabisch oder Persisch heißen oder welche Greifvögel es in Albanien gibt. Die Übersetzung ins Arabische oder Persische leisteten  Mitarbeiter der Diakonie Flüchtlings-Sozialarbeit.

Am Ende verteilte der NABU an die Kinder kleine Vogelbücher, die beim nächsten Spaziergang bequem in die Hosentasche passen und beim Wiedererkennen von Haubentaucher und Reiherente helfen.

Der NABU Reinfeld-Nordstormarn, die Diakonie Flüchtlings-Sozialarbeit und ehrenamtliche afghanische Helfer der Reinfelder Tafel als Übersetzer haben deutschen und afghanischen Familien das „Reinfelder Nachtleben“ am Herrenteich näher gebracht.

Mit viel Spaß haben die teilnehmenden Familien spannende Fakten über die heimischen Fledermäuse erfahren und deren Ultraschalllaute mit Dedektoren des NABU hörbar gemacht.

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